BAUMGARTENBERG. Klein genug, um persönlich zu sein, und groß genug, um vielfältige Möglichkeiten zu bieten: Die familiäre Privatschule BBS/BASOP am Campus Baumgartenberg startet mit zahlreichen Entwicklungen in das kommende Schuljahr. Neben dem weiteren Ausbau der Infrastruktur steht vor allem die verstärkte Zusammenarbeit der Einrichtungen am Klostercampus im Mittelpunkt, so die Schulleiterin Mag. K. Blauensteiner-Vuketich. Für die Schülerinnen und Schüler der BBS/BASOP bedeutet das: besonderes Lernen an einem besonderen Standort – mit vielfältigen Möglichkeiten für Begegnung, Zusammenarbeit und praktische Erfahrungen.
Neben den baulichen Entwicklungen wird daher auch die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen am Campus weiter ausgebaut. Eine besondere Rolle spielt dabei die verstärkte Kooperation der BASOP mit „Lebenswert Guter Hirte“, einer Einrichtung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Lernen voneinander und miteinander
Für die angehenden Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen der BASOP eröffnet die Zusammenarbeit wertvolle Möglichkeiten, Erfahrungen in einem realen sozialen Umfeld zu sammeln. Begegnungen mit Menschen mit besonderen Bedürfnissen können dabei unmittelbar in die Ausbildung einfließen.
Theorie und Praxis rücken näher zusammen: Schülerinnen und Schüler können soziale Kompetenzen entwickeln, Verantwortung übernehmen und erleben, wie wichtig individuelle Begleitung, Wertschätzung und gemeinsames Tun im sozialen Bereich sind.
Damit wird ein zentraler Gedanke der Ausbildung am Standort sichtbar: Lernen findet nicht ausschließlich im Klassenraum statt. Gerade die unmittelbare Nähe zu unterschiedlichen Einrichtungen schafft Möglichkeiten, Erfahrungen zu sammeln, Kontakte zu knüpfen und voneinander zu lernen.
Auch mit der Volksschule wird enger zusammengearbeitet
Von der Zusammenarbeit profitieren nicht nur BASOP und „Lebenswert Guter Hirte“. Auch die Europa-Volksschule ist Teil der wachsenden Campusgemeinschaft. Gemeinsame Aktivitäten und Begegnungen zwischen den Bildungseinrichtungen sollen künftig noch stärker genutzt werden.
Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies, dass sie bereits während ihrer Ausbildung erleben können, wie unterschiedliche Altersgruppen und Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen miteinander arbeiten und lernen. Für die BASOP ist die Kooperation mit der Volksschule zudem eine wertvolle Ergänzung, weil pädagogische Inhalte unmittelbar mit praktischen Erfahrungen verbunden werden können.
So entsteht Schritt für Schritt ein Campus, auf dem Volksschule, weiterführende Schulen und soziale Einrichtungen miteinander verbunden sind.
Ein Standort, der auch baulich wächst
Nicht nur pädagogisch, auch baulich entwickelt sich der Standort BBS/ BASOP weiter.
Der Campus wächst und soll ein neues, zeitgemäßes Lernumfeld schaffen. Die Infrastruktur wird modernisiert und es wird in die BBS/BASOP investiert. Im angrenzenden Gebäudekomplex entsteht ein neuer Garderobenbereich, zudem werden noch im Wintersemester notwendige Klassen- und Funktionsräume errichtet. Weitere Ausbaustufen, die sich bereits in Planung befinden, sollen den Standort in den kommenden Jahren weiter aufwerten.
Die Schülerinnen und Schüler profitieren unmittelbar von dieser Entwicklung. Moderne und gut ausgestattete Räumlichkeiten schaffen bessere Voraussetzungen für Unterricht, Projekte und gemeinsames Arbeiten.
Das gilt auch für die 3-jährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe. Sie bietet Jugendlichen nach der Pflichtschule eine Alternative zur klassischen Lehre und verbindet wirtschaftliche Bildung mit praktischer Ausbildung. Auch nach dem Polytechnischen Lehrgang kann der Einstieg in die Fachschule eine Möglichkeit sein, den Bildungsweg fortzusetzen und einen qualifizierten Abschluss zu erwerben. Der Abschluss eröffnet mehrere Wege: Neben dem direkten Einstieg ins Berufsleben sind verschiedene Möglichkeiten zur Matura offen, etwa über einen Aufbaulehrgang oder die Berufsreifeprüfung. Darüber hinaus stehen weiterführende Ausbildungen imGesundheits-, Pflege- und Sozialbereich sowie zusätzliche Qualifizierungen und Spezialisierungen in unterschiedlichen Berufsfeldern offen.
Wie sehr die Einrichtungen am Standort zusammenwachsen, zeigte der erste gemeinsame Schulschluss-Gottesdienst unter dem Motto„Unter Gottes Dach – ein gemeinsames Haus“. Ein gemeinsam gepflanzter Apfelbaum soll dabei als Zeichen für die Zukunft des Campus stehen.
Für Kurzentschlossene sind am 9. und 10. September noch persönliche Beratungsgespräche zur 3-jährigen Fachschule für wirtschaftliche Berufe möglich. Telefonische Terminvereinbarung erforderlich: 07269/20441.

